Birdwatchday & Bio-Maart – Grousst Familljefest am Biodiversum zu Remerschen

Gemeinsam mit dem „Centre nature et forêt Biodiversum“ hat die „Vereenegung fir Biolandwirtschaft Lëtzebuerg - Bio-Lëtzebuerg“ -, im Rahmen des Nationalen Aktionsplanes Biologischer Landbau, ein Familienfest im Biodiversum organisiert. Anlässlich des Birdwatchdays, an dem Vögel beobachtet, eingefangen, begutachtet und beringt wurden, wurden auch verschiedene Ateliers für Kinder, geführte Wanderungen, Fototouren, sowie eine Tour mit einer Märchenerzählerin angeboten und auf dem Biomarkt hielten Biobetriebe, vornehmlich Mitglieder der Vereinigung Bio-Lëtzebuerg, ihre Bioprodukte feil. Wieder einmal war es schön zu sehen, welche Vielfalt an Bioprodukten von unseren Biobauern, Biogärtnern, Biowinzern und Bioimkern mittlerweile angeboten wird. Einige Künstler hatten ihre Werke mitgebracht, mehrere Firmen stellten Kameras und Ferngläser zur „sanften“ Vogeljagd aus und auch das „Institut fir biologesch Landwirtschaft an Agrarkultur Lëtzebuerg – IBLA asbl.“ stellte seine Arbeit vor.

Von den Bioimkern Luxemburgs waren unsere Mitglieder Michel Collette, Nico Hamen und Familie Weiler-Petit auf dem Markt vertreten. Zur Verkostung ihrer Weine waren unsere Mitglieder Caves Sunnen, Guy Krier-Welbes, Luc Roeder und Jean-Paul Krier-Bisenius auf den Markt gekommen, sie wurden unterstützt vom Biowinzer „Happy Dutchy“. Biogemüse in großer Auswahl hatten die Mitglieder Pro-Actif und Co-Labor mitgebracht, sowie der Biohaff Clees. Weitere Spezialitäten von Bio-Lëtzebuerg-Mitgliedsbetrieben waren Charly’s Oil, das Leindotter- und Mariendistelöl der Familie Charel Goedert, die Ziegenkäsevariationen vom Biohaff Baltes und die „duedelmagischen“ Nudeln vom Biobetrieb Marc Emering. Weitere anwesende Verarbeitungsbetriebe, die ebenfalls Mitglied bei Bio-Lëtzebuerg sind, waren Bio-Ovo, die u.a. die Bioeier „Romeo & Julia“ vertreiben, ein Projekt zur Etablierung eines Zweinutzungshuhnes, dessen weiblichen Tiere Eier legen und die männlichen Tiere gemästet werden, sowie das Oiko-Bakhaus und die BIOG-Molkerei mit ihren Produkten. Mehrere dieser Bioprodukte sind zusätzlich „Bio LËTZEBUERG“ und/oder „Demeter“ zertifiziert und geben damit dem Konsumenten die Garantie, dass zusätzliche Kriterien von diesen Produzenten erfüllt werden. Die Vereenegung fir Biolandwirtschaft informierte daher an diesem Tag, wie diese Zusatzkriterien aussehen, wie auf den Biobetrieben gearbeitet wird und wo ihre Produkte erhältlich sind. Hinweise, welche Veranstaltungen in diesem Herbst/Winter noch angeboten werden, waren hier ebenfalls zu erfahren:

Am Mittwoch, den 8. November bittet Bio-Lëtzebuerg zum Dialog auf das Bio-Symposium nach Junglinster. Es wird u.a. mit Sarah Wiener und Martin von Mackensen über die Bedeutung des Tieres in Landwirtschaft und Ernährung diskutiert werden. Dies verspricht ein interessanter Tag zu werden, da die Intensivierung der Landwirtschaft insbesondere die ethischen Aspekte der Tierhaltung vermehrt in die öffentliche Diskussion gebracht hat. Ein Umstand, der auch die Biolandwirtschaft betrifft, und daher für uns ein wichtiges Thema ist. Diskutieren Sie mit! Weitere Informationen und Anmeldung gibt es bei der Vereenegung fir Biolandwirtschaft - Bio-Lëtzebuerg.

An die Konsumenten wenden wir uns am 13. und 14. Dezember mit einem Vortrag und einem Seminar von Petra Kühne, die über Obst und Gemüse in unserer Ernährung referieren wird.

Des Weiteren sind im November noch 2 Weiterbildungsveranstaltungen für Landwirte vorgesehen: Einmal für umstellungsinteressierte Betriebe zum Thema Bodenfruchtbarkeit und ein Seminar zum Thema Biolandbau als ein Beitrag zum Wasserschutz. Details zu diesen Veranstaltungen sind ebenfalls auf unserer Internetseite oder Facebook zu finden (www.bio-letzebuerg.lu).

(Daniela Noesen, Bio-Lëtzebuerg asbl)