L.S.G-Spatenstich: Der ersehnte Anfang

Am 1. Juni fand eine kleine aber feine Feier von der Luxemburger Saatbaugenossenschaft anlässlich des Beginns der Baustelle der neuen Produktionsanlage statt.

Das Gelände auf dem die neue Anlage errichtet wird, befindet sich in der Gemeinde Colmar-Berg, zwischen dem „Centre de Formation  pour Conducteurs“ und der neuen Produktionsstätte des Verbands auf dem Roost.

Die geladenen Gäste wurden vom Präsidenten der L.S.G, Carlo Hess, begrüßt. Er ging kurz auf die Historie der Genossenschaft ein. Anschließend erläuterte er die Beweggründe, weshalb es zu einem Neubau kam.  Genauso wie der Geschäftsführer, Steve Turmes, sind beide froh, dass nun endlich der Startschuss zur Errichtung des Neubaus gefallen ist.

Einzelne Details der Technik bzw. die Eckdaten wurden von Steve Turmes vorgestellt.  Als erstes gab er Auskunft, welche Firmen für den Bau beauftragt wurden. Die Firma Baatz hat den Zuschlag für die Erdarbeiten, das Fundament sowie die Außenanlagen bekommen. In einer ersten Phase wird vor allem das spätere Niveau des Geländes durch Auffüllen mit Erde realisiert. Wenn die Firma Baatz den größten Teil ihrer Arbeiten abgeschlossen hat, wird die Firma Scholtes & Brauch die Stahlkonstruktion sowie die Halle errichten.  Die 54 Silos werden von der Firma SCE aus Lichtervelde in Belgien geliefert, während die Anlagentechnik von der Firma Westrup aus Dänemark stammt. Die Firma Vinçotte wurde mit einigen Studien beauftragt und Simon & Christiansen ist  für die Statik verantwortlich. Der Architekt Laurent Lanners aus Tuntange entwarf die Pläne. MC Luxemburg übernimmt die Koordination und unterstützt die L.S.G. Die Fertigstellung des Projekts ist zum jetzigen Zeitpunkt für Ende 2019 geplant. 

Zum Schluss richtete der Landwirtschaftsminister, Fernand Etgen, noch einige Worte an die geladenen Gäste. Er machte deutlich, dass diese Anlage für die Großregion sicherlich ein Vorzeigeprojekt sei. Zudem wies er auf den hohen Stellwert von luxemburgischen Saatgut sowie der Genossenschaft hin. Mit Hilfe der neuen Anlage ist die L.S.G. sicherlich gut für die Zukunft gerüstet und kann somit den steigenden Qualitätsansprüchen gerecht werden, so die Worte des Ministers. Außerdem wurde die gute Zusammenarbeit im letzten Jahr zwischen der L.S.G und der Asta gelobt. Die Ackerbauverwaltung werde auch in Zukunft die L.S.G bestmöglich unterstützen aber auch kontrollieren (Saatgut Zertifikation). Der Minister wünschte dem gesamten Team der L.S.G viel Erfolg für die Zukunft.

Bei Sekt und Häppchen wurden zum Schluss die Plakate vom Architekten Laurent Lanners mit den Darstellungen der Gebäude bewundert.